Glossar


Alle Informationen von A – Z rund um das Schwimmbad



A

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Absorber

Bei Schwimmbadabsorbern handelt es sich meist um Matten aus Hitze- und UV-beständigem schwarzen Kunststoff, die zum Beispiel auf den Dächern von Umkleidekabinen ausgelegt werden. In diese Matten sind Schläuche eingebettet, durch die meist das Schwimmbadwasser direkt hindurchgepumpt wird (dadurch wird ein Wärmeübertrager überflüssig). Im Vergleich zu Flach- und Vakuumröhrenkollektoren erreichen solche Absorbermatten nur niedrige Temperaturen von 20 bis 40 °C, die Wärme kann nicht gespeichert werden. Sie erfüllen aber dennoch ihren Zweck, da sie in Freibädern nur im Sommer bei schönem Wetter funktionieren müssen.


B

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Beckenhydraulik

Unter Beckenhydraulik versteht man die Durchströmung im Schwimmbecken. Im Privatbeckenbereich von den Einlaufdüsen bis hin zum Ablauf (Skimmer) zur Filteranlage. Bei kleinen Privatbecken erfolgt dies in der Regel von der jeweils kurzen Seite zur anderen kurzen Seite des Schwimmbeckens. Ab einer Länge von ca. 12 m wird empfohlen eine sogenannte Querdurchströmung zu machen (lang zu lang). Im öffentlichen Bereich ist eine Überlaufrinne vorgeschrieben. Dort erfolgt der Einlaß über seitliche Wanddüsen oder Bodeneinläufe und der Ablauf geht über die Überlaufrinne zurück zur Filteranlage.

Brom

Brom hat genau wie Chlor eine hohe Keimtötungsgeschwindigkeit und ist deswegen hervorragend für Badende mit einer Chlorallergie geeignet. Es wird in Form von Sticks über eine Dosierschläuse zugegeben. Brom bildet keine Stickstoffverbindungen mit geruchsaktiven und schleimhautreizenden Beckeninhaltsstoffen.


C

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D

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E

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Element Schwimmbecken

Element Schwimmbecken bestehen aus einzelnen Elementen und werden auf der Baustelle zusammengesetzt. Sie werden ebenfalls aus GFK hergestellt und sind in der Größe und Form dadurch sehr variabel.

Energiebedarf

Der Energiebedarf eines Schwimmbades wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Der größte Energieverlust (ca. 80 bis 90%) erfolgt über die Oberfläche. Daher ist eine Schwimmbaddeckung von entscheidener Bedeutung. Der Energiebedarf wird außerdem stark beeinflusst von der Zeit, in der das Becken nicht abgedeckt ist, der Windgeschwindigkeit auf der Beckenoberfläche und der Sonneneinstrahlung. Die Energieverluste über das Erdreich sind eher gering und können vernachlässigt werden. Bei Hallenbädern wird der Enegiebedarf hauptsächlich vom Energieaufwand für die Entfeuchtung bestimmt.


F

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Filtration

Bei der Filtertration werden alle sichtbaren Verschmutzungen im Filterkessel durch das Filterbett aufgefangen und bei der Rückspülung aus dem Filterkreislauf entfernt.

Flockung

Mit der Zugabe von Flockmittel werden Schwebstoffe im Wasser in eine filtrierbare Größe gebracht, da diese Schweb- oder Trübstoffe ansonsten ungefiltert durch den Sandfilter geschwemmt werden.


Filterrückspülung

Bei der Filterrückspülung wird die Fließrichtung des Wassers umgekehrt und alle angesammelten Schmutzstoffe im Filterkessel gelangen in die Kanallisation. In der Regel sollte dieser Vorgang spätestens nach einwöchiger Bentuzung des Schwimmbeckens durchgeführt werden.


G

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GFK

GFK steht für glasfaserverstärkter Kunststoff und wird u.a. bei der Herstellung von Fertigschwimmbecken verwendet.


H

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I

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Isocyanursäure

Die organische Chlor-Form. Wird in fester Form als Tabletten oder als Granulat dem Beckenwasser manuell zugegeben. Im Gegensatz zum anorganischen Chlor, ist das organische Chlor PH-neutral.


J

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K

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Kalkausfällung

Im Wasser befindet sich Calcium, das wie viele andere Salze, im Wasser gelöst ist. Unter bestimmten Voraussetzungen geht der Kalk aus der Lösung und „fällt“ aus und wird für das menschliche Auge wieder sichtbar. Eine hohe Wassertemperatur oder ein hoher pH Wert sorgen dafür, das Kalk ausfällt. Ebenfalls eine hohe Fließgeschwindigkeit durch Gravitation an z. B. Filterpumpen sorgen für ein Austreiben von Kohlensäure, was wiederum zu Kalkausfällungen führt.

Kalkablagerung

Der im Wasser gelöste Kalk lagert sich als Feststoff an Oberflächen an.


L

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Langelier Index

Mit dem Langelier Index läßt sich berechnen, ob sich das Wasser im Gleichgewicht (Balance) befindet. Diese Berechnung erfolgt anhand von 4 Faktoren, die in einer Formel zusammengefaßt sind. Temperatur, pH Wert, Alkalität und Calziumhärte. Auch bei einem sehr niedrigen pH Wert kann somit bestimmt werden, dass das Wasser zum Beispiel kalklösend oder kalkagressiv ist. Auch Anlagerung von Salzen aus dem Beckenwasser an den Wänden des Schwimmbades lassen sich so leicht erklären und die Ursache beheben.


M

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Mehrschichtfilter

Bei einem Mehrschichtfilter besteht das Filtermedium, z.B. Sand, aus unterschiedlichen Sandkorngrößen, um somit eine verbesserte mechanische Reinigung des Schwimmbadwassers zu erzielen. Je kleiner und feiner der Sand, desto kleiner sind die Schmutzstoffe die rausgefiltert werden können.

N

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Niveauregler

Der Niveauregler sorgt für die Nachspeisung von Reinwasser (Leitungswasser), welches aufgrund von Verdunstung, Spritzwasser oder Rückspülung dem Schwimmbad verloren gegangen ist. Somit wird für einen einwandfreien Schwimmbadbetrieb der optimale Wasserspiegel reguliert. Es wird unterschieden in meachnische und elektronische Niveauregler. Der einfache mechanische Niveauregler wird bei Privatbecken im Skimmerbecken montiert und funktioniert ähnlich wie eine Toilettenspülung. Der elektronische Niveauregler mißt den Wasserspiegel im Skimmer oder bei Becken mit Überlaufrinne im Schwallwasserbehälter und reguliert die Wassernachspeisung im Zirkulationssystem der Filteranlage durch Öffnen und Schließen eines Ventiles. Elektronische Niveauregler haben den Vorteil, das diese in die Steuerungen einiger Zusatzgeräte eingreifen könnnen. Z.B. die Steuerung der Schwimmbadbdeckung.


O

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Ozon – Ozonanlagen

Ozon ist ein dreiwertiger Sauerstoff der aufgrund seiner Reaktionsfreudigkeit die höchste Desinfektionsgeschwindigkeit hat und deswegen besonders gut für die Wasseraufbereitung von Schwimmbadwasser geeignet ist. Da Ozon jedoch nach kurzer Zeit wieder zu Luft zerfällt, benötigt das Schwimmbecken noch ein zusätzliches Depot zur Desinfektion. Als Depot können Kupfer – Silberionen oder Chlor dienen. Eine Wasseraufbereitung mit Ozon hat den grossen Vorteil, dass die Nebenwirkung von Chlor, wie den typischen Chlorgeruch oder brennden Augen, somit nicht vorhanden sind. Ausserdem ist im Hallenbadbereich die Luft nicht so aggressiv wie mit Chlor aufbereitetes Wasser.

P

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Q

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Quarzsand

Als Quarzsand wird das Filtermedium bei Schwimmbadfiltern bezeichnet. Dieser Sand kommt in unterschiedlichen Korngrößen vor. In der Regel wir im Privatbereich Sand mit einer Korngröße von 0,4 – 0,8 mm verwendet.

R

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Rückspülung

Filteranlagen müssen aufgrund der Verschmutzung durch Fremdstoffe regelmäßig rückgespült werden. Der Filterkreislauf wird diesbezüglich für einige Minuten umgedreht und die Verschmutzungen lösen sich aus dem Sand. Der Schmutz wird in die Kanalisation geleitet. Ob ein Filter rückgespült werden muss, kann man am Manometer erkennen. Der Schmutz erhöht den Widerstand, wodurch der Filterdruck ansteigt.

S

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Skimmer

Als Skimmer bezeichnet man den Oberflächenabsauger bei Privatbädern. Die Filteranlage saugt über den Skimmer den Oberflächenschutz ab und führt diesen zur Filteranlage.

Stahlmantelbecken

Stahlmantelbecken bestehen aus einem verzinkten Stahlblech und werden auf eine Betonplatte aufgestellt und mit einer Schwimmbadfolie ausgekleidet. Realisierbar sind Runde, ovalförmige oder achtförmige Beckenmodelle. Befinden sich im unteren Preissegment und werden oftmals als Do-it-your-self Becken angeboten.Realisierbar sind Runde, ovalförmige oder achtförmige Beckenmodelle. Befinden sich im unteren Preissegment und werden oftmals als Do-it-your-self Becken angeboten.

T

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Taupunkt

Am Taupunkt kondensiert Feuchtigkeit beim Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchten. In der Schwimmhalle wird daher versucht, durch Wärmedämmung und Dampfsperre den Taupunkt nach innen auf die Oberfläche der Wand zu verlagern, um Schäden im Mauerwerk zu verhindern.

Teleskopstange

Ausziehbare Metallstange, an die Bürsten und Kescher befestigt werden können, um Reinigungsarbeiten im Pool durchzuführen. Die Stangen sind in verschiedenen Längen erhältlich.



U

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Überwinterung

Bei der Überwinterung eines Außenschwimmbades wird die komplette Anlage außer Betrieb genommen. Dadurch lassen sich laufende Kosten während der Wintermonate ausschließen. Das Wasserniveau wird bis unterhalb der oberen Einlaufdüsen abgesenkt, alle PVC Leitungen vom Schwimmbecken bis zum Technikraum werden komplett entleert. Öffnungen wie Skimmer, Düsen werden mit speziellen Winterstopfen verschlossen, um ein Nachlaufen von Wasser in die Leitungen zu vermeiden. Solaranlage, Wärmepumpe, Gegenstromanlage, Filteranlage wird stromlos gestellt und vom Wasser entleert. Um Algenbildung und Frostbildung zu vermeiden, wird ein spezielles Winterkonservat dem Schwimmbadwasser zu gegeben. Zum Schluß wird das Schwimmbad mit einem Winternetz abgedeckt, um die Sonneneinstrahlung zu minimieren und damit die Algenbidlung zu vermeiden.

Umwälzung

Unter Umwälzung versteht man die Zirkulation und Filtration des Schwimmbadwassers durch die Filteranlage. Eine ausreichende Umwälzung des Beckenwassers ist Voraussetzung für eine einwandfreie Wasserqualität.


V

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Volumenstrom

Der Volumenstrom ist die Menge Wasser, die innerhalb einer Zeitspanne fließt. Gemessen wird dies in m3/h. Bei der Berechnung einer privaten Filteranlage wird als erstes der notwendige Volumenstrom berechnet, indem man das Beckenvolumen durch 4,5 oder 6 teilt. Diese Kennzahl wird bestimmt durch die zu erwartende späteren Belastung.


W

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Winternetz

Feinmaschiges Netz, daß Verschmutzungen in das Schwimmbad vermeidet, Regenwasser durchläßt und die Sonneneinstrahlung unterbindet.

Warmsprudelbecken

Warmsprudelbecken ist die deutsche Bezeichnung für Whirlpools.

Wärmebedarf

Unter Wärmebedarf versteht man die notwendige Energiemenge um ein Schwimmbad auf eine bestimmte Temperatur zu heizen. Dabei besteht die Möglichkeit die Energie aus Strom, Wasser oder Solar zu erzielen.


X

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Y

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Z

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